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Weltklimastreiktag auch in Neumarkt - Klimaschutz geht uns alle an

13.09.2019 Neumarkt.

 
Am 20. September 2019 ruft "Fridays for Future" zu einem großen internationalen Aktionstag für den Klimaschutz auf. In Deutschland und weltweit wird es überall Klimademos und Aktionen geben. Auch in Neumarkt lädt ein breites Bündnis dazu ein, sich ab 15:30 Uhr vor dem Rathaus zu versammeln und nachdrücklich der Forderung Ausdruck zu verleihen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten und die globale Erwärmung auf unter 1,5° Celsius zu begrenzen.
 
In Neumarkt haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen: Fridays for Future, Großeltern for Future, BUND Naturschutz, SPD und Grüne, ÖDP, Imker, OGV-Neumarkt, LBV, ADFC, Vertreter der kath Pfarreien mit Domkapitular Norbert Winner und Stadtpfarrer Stefan Wingen, die evangelische Jugend und weitere kirchliche Jugendgruppen, KJR, Biobauern, Café Immergrün, Repair Café und die Bürgerinitiativen Sulzbürg/Landl, Mühlhausen, Wappersdorf, Pollanten, Winterzhofen, Sondersfeld und Dietfurt gegen die Stromtrasse Juraleitung P53. Von dort kommt ein starkes Signal zu einem klaren Nein zur unnötigen Stromleitung und ein klares Ja zur dezentralen Stromversorgung. Weitere Partner in dem Bündnis sind willkommen. 
 
Alle unterstützen und identifizieren sich mit den Forderungen von Fridays for Future und richten einen dringenden Appell an die Bevölkerung, sich dem Protest von Fridays For Future anzuschließen: „Lassen Sie uns gemeinsam auf die Straße gehen – alle zusammen für das Klima – denn alles Leben auf unserem Planeten ist in Gefahr!“
 
Der Tag ist nicht zufällig gewählt. Es ist der Freitag vor dem Klima-Sondergipfel, zu dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Staats- und Regierungschefs eingeladen hat. In Deutschland ist es ein entscheidender Tag für die Klimapolitik. Das Klimakabinett der Bundesregierung will an diesem Tag wesentliche Entscheidungen treffen, um sicherzustellen, dass Deutschland seine Klimaziele erreicht.
 
Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.
 
Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde laut IPCC bereits um circa ein Grad Celsius erwärmt. Es bleibt daher wenig Zeit, den Klimawandel aufzuhalten und so zu verhindern, dass die Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zur Vermeidung der Klimakatastrophe.
 
Alle Generationen sind gefragt!
 
Die Forderungen sind klar: Die Organisatoren fordern einen gerechten und konsequenten Klimaschutz und die Einhaltung des Pariser Klima-Abkommens. Dafür braucht es mehr, als den Streik von Schülern, Azubis und Studierenden – alle Generationen sind gefragt. Jahrzehntelanges Warnen von Wissenschaftlern vor der Klimakatastrophe hat die Politik nicht dazu bewogen, zu handeln und entscheidende Schritte einzuleiten, die Bürger wurden nicht sensibilisiert für ein Umdenken im Konsumverhalten, damit Nachhaltigkeit die Priorität bekommt und nicht Wachstum.   
 
Deshalb soll dieser Streiktag noch größer werden als alle bisherigen. Damit etwas passiert, braucht es eine lautstarke Gesellschaft. In ihrem Aufruf schreiben die Fridays for Future-Organisatoren: „Am 20.9. tragen wir die Klimakrise auf Straßen - von Schulen, Betrieben, Seitenstraßen, Küchen, Geflüchtetenheimen, Büros und Kindergärten, von Behindertenwerkstätten, von Händen und Herzen. Hunderttausende Menschen werden streiken, viele nehmen sich frei oder verlängern ihre Mittagspausen, überall wird es #FridaysForFuture geben.“  
 
„Nehmen Sie teil! Laden Sie Freunde und Familie ein! Zeigen Sie, dass die Jugendbewegung mit ihren Forderungen nicht alleine steht und die Vielfalt der Bürger ein starker Verbündeter für den Klimaschutz ist.“, so Günter Richlowski und Alfons Greiner vom Organisationsteam.
 
 
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