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Peter Prison ist neuer Vorsitzender des Landesbeirats der IKK classic

07.02.2019 Neumarkt.

Zum 1. Januar fand der turnusmäßige Wechsel im Landesbeirat der IKK classic statt - Der Pilsacher Peter Prison, Vertreter der Versicherten, ist neuer Vorsitzender.
 
„Nachhaltig finanzierte Qualität und Entlastung nach Augenmaß sind das Fundament, auf das wir bauen“, betont Peter Prison, alternierender Vorsitzender des IKK-Landesbeirates Bayern.
 
Die IKK classic senkt ihren Zusatzbeitragssatz ab 1. Mai 2019 um 0,2 Prozentpunkte auf dann 1,0 Prozent. Damit reduziert die IKK classic zum zweiten Mal in kurzer Frist ihren Zusatzbeitrag: Schon zum 1. Mai 2018 hatte sie diesen in gleichem Umfang gesenkt.  „Mit dieser spürbaren Beitragsermäßigung geben wir eine solide finanzielle Entwicklung an unsere Versicherten weiter“, sagt Prison. „Sie ist das Resultat einer günstigen Konjunktur, aber auch eigener Management-Anstrengungen. Dazu gehörten der organisatorische Umbau und die Neuausrichtung des Unternehmens während der zurückliegenden zwei Jahre.“
 
Deutliche Mehrausgaben für Versorgung
 
Der jetzt verabschiedete Haushaltsplan der Kasse sieht für 2019 einen Anstieg der Leistungsausgaben um gut 5 Prozent auf 3.171,58 Euro pro Versicherten und insgesamt rund 10 Milliarden Euro vor. Davon entfallen rund 3,4 Milliarden Euro auf den Krankenhaussektor (1.067,04 Euro pro Kopf; +4,59 Prozent); für Arznei- und Verbandmittel erwartet die Kasse Ausgaben in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro (542,38 Euro pro Kopf; +4,27 Prozent) und für die ärztliche Behandlung rund 1,6 Milliarden Euro (518,61 Euro pro Kopf; +3,8 Prozent). Im kommenden Jahr wird die Kasse ihr Versorgungsangebot erweitern. Unter anderem wird sie ein ganzheitlich angelegtes Versorgungsprogramm für Diabetiker starten. Dieses nimmt unterschiedliche Zielgruppen wie beispielsweise betroffene Jugendliche und ihr Umfeld, Handwerker, Diabetiker mit Folgeerkrankungen oder neu diagnostizierte Diabetiker in den Blick und bietet diesen zielgenaue digitale und analoge Unterstützungsmaßnahmen.
 
Kritik an einseitiger Belastung durch fehljustiertem Finanzausgleich
 
Unverminderten Reformbedarf sieht Prison beim Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen. „Der gegenwärtige Morbi-RSA ist fehljustiert und führt zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung. Durch ihn erhalten einige Kassen seit Jahren mehr Geld, als sie für die Versorgung ihrer Versicherten benötigen, und können so erhebliche Vermögen anhäufen, während die meisten anderen Kassen keine kostendeckenden Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds beziehen und es dadurch im Wettbewerb deutlich schwerer haben“.
 
Die IKK classic ist mit mehr als drei Millionen Versicherten das führende Unternehmen der handwerklichen Krankenversicherung und eine der großen Krankenkassen in Deutschland. Die Kasse hat rund 7.000 Beschäftigte an 200 Standorten im Bundesgebiet. Ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 10 Milliarden Euro.
 
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