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Junge Freie Wähler besuchen Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

15.05.2022 Neumarkt.

Das eine funktionierende Struktur bei Krisen aller Art von enormer Wichtigkeit ist, sollte den meisten Bürgern angesichts der momentanen Lage, durchaus bewusst sein. Um sich einen fundierten Überblick über das Krisenmanagement vor Ort und die Lage in den Nachbarlandkreisen zu verschaffen, informierten sich Vertreter der Jungen Freien Wähler Landkreis Neumarkt beim Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe des BRK, in Hersbruck. „Es ist zum einen beeindruckend zu sehen, wie die Ehrenamtlichen hier Tag und Nacht alles für den Schutz der Menschen geben und sich dafür stetig weiterbilden und zum anderen bin ich sehr dankbar zu wissen, was für den so wichtigen Bereich der Katastrophenhilfe getan wird. Dennoch ist dies eine Thematik, der noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, denn für den Schutz der Bevölkerung sollten keine Investitionen zu hoch sein“, so die JFW-Kreisvorsitzende Daisy Miranda, die zusammen mit ihrem Stellvertreter Markus Scheer, an der Veranstaltung teilnahm.

Auf Einladung der Jungen Freien Wähler Mittelfranken wurde die Veranstaltung landkreisübergreifend durchgeführt. Bei einer zunächst sehr interessanten Führung, durch die erst kürzlich neu gebaute Halle, wurden die Grundstrukturen des Zentrums erklärt. Schnelleinsatztruppenfahrzeuge, Boote zur Rettung auf dem Wasser, Notstromaggregate oder auch eine Stromtankstelle mit autarker Lösung, sind nur einige der hier eingelagerten Fahrzeuge und Geräte. Auch das erst vor einigen Monaten übernommen Pandemie-Lager des Nachbarlandkreises (Nürnberg Land) findet hier seinen Platz. Darunter zählt sämtliche Ausstattung zur Bekämpfung und Prävention von Pandemielagen, wie beispielsweise Feldbetten, Schutzanzüge oder Hygieneartikel.
Die wiederholt stattgefundenen Testläufe der Sirenenanlagen haben an manchen Stellen gezeigt, wo diese ersetzt bzw. auf den neusten Stand gebracht werden müssen. Auch die Frage der Finanzierung wurde angesprochen und verschiedene Möglichkeiten diskutiert.

In einer anschließenden Diskussionsrunde wurden mit den Experten des BRK, sowie politischen Vertretern, darunter MdL und Innenpolitischer Sprecher Wolfgang Haubner, verschiedene Aspekte aufgegriffen und mögliche Lösungsansätze thematisiert. So sei beispielsweise die Schwierigkeit bei Beschaffungen, besonders in der Corona-Pandemie, immer noch aktuell. Auch der gebeutelten Jugendarbeit zur Förderung des Nachwuchses gilt es jetzt wieder mehr Aufschwung zu verleihen, um die Zukunftsfähigkeit dieser wichtigen Tätigkeit auch weiterhin erhalten zu können.

Foto: Felix Locke

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