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Jahreshauptversammlung der Bau-Innung Neumarkt

08.02.2019 Neumarkt.

Herr Obermeister Werner Keckl begrüßte die zahlreich erschienenen Innungskollegen, Herrn Kreishandwerksmeister Gerhard Ulm, den neuen Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Herrn Patrick Brandl, die Referenten des Abends Herrn Christian Zweck, BIT-Berater der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz in Schwandorf und Herrn Rechtsanwalt Christian Huber, Geschäftsführer der Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz. 
 
Nach der Begrüßung referierte Herr Christian Zweck, BIT-Berater der Handwerkskammer in Schwandorf der zu den Themen: Lasermaßband, digitales Baustellen Tagebuch und 
Förderprogramme. 
 
Im Anschluss referierte Herr Rechtsanwalt Christian Huber, Geschäftsführer der Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz, zum Thema: „Aktuelles aus der Verbandsarbeit“. Er berichtete hierbei über die Verfolgung von Schwarzarbeit und den Folgen unberechtigter Handwerksausübung, sowie den Meldungen an die Sozialkasse der Bauwirtschaft. Die vorgelegten Zahlen verdeutlichten hierbei den nach wie vor notwendigen Bedarf dieser Maßnahmen, um für mehr Wettbewerbsgerechtigkeit für die Innungsbetriebe zu sorgen.
 
Herr Obermeister Werner Keckl bedankte sich bei den Referenten und berichtete anschließend über die konjunkturelle Lage im Bauhandwerk für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018:
 
BAUKONJUNKTUR BRUMMT –  HOHE KAPAZITÄTSAUSLASTUNG
 
Bayern erlebt in diesem Sommer die bislang konjunkturstärkste Bausaison der vergangenen beiden Jahrzehnte. Selbst die optimistischen Erwartungen des bayerischen Bau- und Ausbaugewerbes wurden übertroffen. Auch ins kommende Jahr blickt die Branche in Bayern momentan sehr zuversichtlich.
 
Der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe erreichte in den ersten acht Monaten des Jahres bei den Betrieben ab 20 Mitarbeiter 10,5 Mrd. Euro. 
 
Die LVB erwartet für das Jahr 2018 ein Umsatzplus für den Bau und Ausbau von 5,5 %. Allerdings dürfte das Umsatzplus bei den kleineren Betrieben mit rund 3 % deutlich geringer ausfallen als bei den Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten (+9 %). Denn vor allem bei kleineren Betrieben sind die personellen Kapazitätsgrenzen erreicht. 
 
In Bayern herrscht, statistisch betrachtet, Vollbeschäftigung.
 
Der Freistaat hat im Bundesländervergleich die niedrigste Arbeitslosenquote, sie lag im Oktober bei 2,6 % und verharrt damit seit einem halben Jahr unter der Drei-Prozent-Marke.
 
Die Zahl der Beschäftigten lag in den Sommermonaten im Bauhauptgewerbe um 3 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Im Ausbaugewerbe war sie leicht rückläufig.
 
Die Zahl der Auszubildenden in den Bauberufen blieb mit 7.250 Lehrlingen im Vorjahresvergleich konstant.
 
Nach einem kurzen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018 wendete sich Herr Keckl dem Innungsgeschehen zu. Er berichtet hier u. a. über die Mitgliederentwicklung, über Sitzungen, Tagungen, Versammlungen und Veranstaltungen der Bau-Innung Neumarkt. Außerdem wurden 2018 wieder wichtige und interessante Fachseminare und Kurse durchgeführt, und auch der gesellige Teil des Innungslebens wurde nicht vergessen, so führte die Innungsfahrt im Herbst 2018 nach Wien.
 
Zum Ausbildungs- und Prüfungswesen berichtete Herr Keckl, dass im Jahr 2018 in unserem Landkreis 44 neue Berufsausbildungsverträge im Bau-Handwerk genehmigt wurden. Auch berichtet Herr OM Keckl kurz über die durchgeführten Zwischen- und Gesellenprüfungen im Berichtsjahr.
 
Danach folgte der Bericht der beiden Rechnungsprüfer mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung für das geprüfte Rechnungsjahr 2018.
 
Als weiteren Punkt stand die Genehmigung der Jahresrechnung 2018 und die Festlegung der Beiträge und die Aufstellung des Haushaltsplanes 2019 – vorgetragen von Herrn Geschäftsführer Patrick Brandl – auf der Tagesordnung.
 
Nach dem letzten TOP „Verschiedenes – allgemeine Aussprache“ bedankte sich Herr OM Keckl bei allen Anwesenden – vor allen bei den Herren der Vorstandschaft – für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Geschäftsjahr recht herzlich, wünschte sich auch für das Jahr 2019 eine tatkräftige Mitarbeit und wünschte allen ein gutes, vor allen Dingen unfallfreies Geschäftsjahr 2019, volle Auftragsbücher und eine guten Gewinn und nach einer gemeinsamen Brotzeit endete diese harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.
 
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