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Wochenende voller intensiver Wettkämpfe

29.06.2026 Mühlhausen.

Ein Wochenende voller intensiver Wettkämpfe liegt hinter den Mühlhausener Judoka, ihren Eltern und Betreuern. Insgesamt zwölf Starterinnen und Starter nahmen an diesem Wochenende in Vohenstrauß am Beginnermeeting und in Fürth am Alwin-Rauch-Pokal teil.  Die Ausbeute der beiden Tage belief sich auf 13 Medaillen: 1 Goldmedaille, 6 Silbermedaillen, 6 Bronzemedaillen und 2 siebte Plätze.

Am Samstag, beim Beginnermeeting, traten von der 20-köpfigen Anfängergruppe lediglich vier Kinder an. Trainer und Betreuer empfanden dies als sehr enttäuschend.  Unter den Augen Ihres Prüfers legten die vier Judoka die Teilprüfung zum nächsthöheren Gürtel erfolgreich ab.  Lepold Fritsch, Bonnie Fink und Mathilda Jauernig gewannen jeweils eine Silbermedaille, Matheo Jauernig eine Bronzemedaille.  Dies alles im Sinne des Abteilungsmottos: „Nur wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Am selben Tag traten die Aktiven der U11 und U15 zum Alwin-Rauch-Pokal in Fürth an. Die U11 kämpfte um den Erwerb zusätzlicher Punkte für die Oberpfalzrangliste, die U15, um den Wettkampfrhythmus beizubehalten bzw. wiederzufinden. Leider spiegelten die Platzierungen der U11 den Trainingsfleiß der letzten Wochen nahezu 1:1 wider.  Die erzielten 2 Silbermedaillen und 3 Bronzemedaillen entsprachen nicht den Erwartungen der Jungen.

In der Altersklasse U15 zeigte sich eine deutlich verbesserte Leistung. Maresa Mößler, die aufgrund verschiedener Verletzungen zeitweise an verschiedenen Ballspielen im Schulsport teilnehmen konnte, demonstrierte ihre gewohnte Klasse in ihrer Gewichtsklasse und gewann alle ihre Kämpfe souverän.  Diese Leistung wurde mit der Goldmedaille gewürdigt. Toni Kayser, der weiterhin in der Gewichtsklasse -46 kg antrat, hatte ebenfalls keine Schwierigkeiten und musste sich lediglich dem ein Jahr älteren Bayernkaderathleten Kyril Batiuk vom Jahn Nürnberg geschlagen geben. Seine Medaille glänzte in Silber. Simon Mößler hingegen hatte großes Pech. Als leichtester und jüngster Teilnehmer in der Gewichtsklasse +66 kg und mit ungünstigem Losglück ausgestattet, zeigte er zwar sehr starke Kämpfe, die jedoch nicht mehr als einen Gewichtsunterschied von +15 kg zum leichtesten Gegner ausmachten und letztendlich nur zu Platz sieben führten.

Der Sonntag war den Altersklassen U9 und U13 vorbehalten. Die neun Starter und Starterinnen waren rar gesät, sodass nur noch drei Teilnehmer der U13 antraten. Anfängerin Mia Walther ging mit großem Mut und Engagement an den Start und sicherte sich ebenso wie Leo Bratfisch die Bronzemedaille. Ihr Bruder Benn hatte keinen so erfolgreichen Tag und kehrte leider nur mit der Urkunde für Platz sieben nach Hause zurück.

Vorschau: Das nächste Gummibärenrandori des Landkreises Neumarkt findet am 5. Juli im Dojo des SV Mühlhausen statt.

Text und Bilder: Reiner Brinkmann

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