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Drei von dreien für Bayerische Meisterschaft qualifiziert

10.03.2026 Mühlhausen.

Die Nordbayerische Meisterschaft der u13 fand erneut in Hof in Oberfranken statt. Knapp 150 Mädchen und Jungen aus Ober-, Unter- und Mittelfranken sowie der Oberpfalz kamen zusammen, um ihre Meister und Meisterinnen zu ermitteln.  Drei Mühlhauser und ein Neumarkter waren ebenfalls dabei: Ben und Leo Bratfisch vom SV Mühlhausen sowie Mia Walther und Theo Ehrensberger vom ASV Neumarkt.

Leo Bratfisch, der jüngste Starter, zeigte eine beeindruckende Leistung und belegte nach drei Siegen souverän den phänomenalen dritten Platz. Erst im Kampf um den Finaleinzug musste er sich dem deutlich älteren Ernest Litzenberger vom TSV Altenfurt geschlagen geben, der schließlich nordbayerischer Meister wurde. Bruder Ben konnte leider nicht an seine Leistungen des Vorjahres anknüpfen und belegte Platz sieben.

Mia Walther, die erst eine Woche zuvor ihre Wettkampfqualifizierung (Gelb-Gurt) bestanden hatte, zeigte ihr Können und belegte mit zwei Siegen völlig unerwartet einen soliden dritten Platz. Theo Ehrensberger vom ASV Neumarkt machte kurzen Prozess und marschierte durch bis ins Finale, wo er sich schließlich Mikail Icigen vom Barisspor Judo Lohr geschlagen geben musste. Damit haben sich alle vier Athleten des LK Neumarkt für die bayerischen Meisterschaften in zwei Wochen in Ingolstadt qualifiziert.

In der Arge JuraJudo des LK Neumarkt gibt es insgesamt 32 Jungen und Mädchen, die hoffentlich im nächsten Jahr ins Wettkampfgeschehen eingreifen und dann zeigen werden, wie stark der Landkreis wirklich ist.

Die Rohdiamanten im SV Mühlhausen.
Die Grundausbildung der Judoka endet in der Regel mit dem 4. Kyu, dem Orange-Grünen Gürtel, also in der Altersklasse der U13.

Das Ausbildungsprogramm bis dahin lässt sich mit einem Trainingstag pro Woche bewältigen. Die Kinder sind in den Altersklassen U9, U11 und U13 sehr erfolgreich.  Danach mangelt es dem Verein jedoch an Trainingsmöglichkeiten für einen zweiten Trainingstag.  Infolgedessen stagnieren die „Rohdiamanten“, kassieren eine Niederlage nach der anderen und hören entweder im schlimmsten Fall ganz mit dem Sport auf oder wechseln den Verein, wenn es sich die Eltern leisten können. In beiden Fällen sind sie für den Verein verloren.



Text: Reiner Brinkmann
Bilder: Familien der Kinder

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