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Die Sparkasse unterstützt die Schulimkerei am WGG im Rahmen ihrer Nachhaltigkeits-Beratungswochen

16.10.2020 Neumarkt.

Nachhaltiges Handeln wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Bereitschaft, ethische, soziale und vor allem auch ökologische Verantwortung zu tragen, wächst. Das gilt für Privatpersonen genauso wie für Unternehmen. Bei der Sparkasse Neumarkt-Parsberg ist dieser Gedanke längst tägliche Praxis. Sie unterstützt verschiedene nachhaltige Projekte.
 
Unter dem Motto „Machen wir die Welt ein bisschen grüner“ veranstaltet die Sparkasse vom 19.10 – 13.11.2020 Nachhaltigkeitsberatungswochen.
Dabei hat man die Möglichkeit mit nachhaltigen Kapitalanlagen an den Anlagemärkten der ganzen Welt zu partizipieren und sein Vermögen breit zu streuen.
 
Gleichzeitig unterstützt die Sparkasse ein nachhaltiges Projekt. In einer „Bienen für Neumarkt“ Aktion wird die Schulimkerei am Willibald-Gluck-Gymnasium bezuschusst. Aus diesem Anlass traf sich Vorstandsmitglied Matthias Wittmann mit den Vorsitzenden des Imkerverbandes im Landkreis Neumarkt, Markus Bösl und Werner Grasruck um sich selbst ein Bild vom Imkerstand zu machen und den Imkern einmal über die Schulter schauen zu können. Mit dabei waren noch der Schulleiter Bernhard Schiffer und Ludwig Härteis, der als Lehrer die Schulimkerei betreut. Matthias Wittmann  hatte er auch ein paar Fragen an die Imkerprofis:
 
Wie funktioniert die Honigproduktion?
 
Da wir Imker im Landkreis Neumarkt hauptsächlich Standimker sind und nicht wandern besteht unser Blütenhonig (Frühjahrshonig) aus verschiedenen Blüten wie Löwenzahn, Obstblüten, Raps und vielen mehr. Der Sommerhonig besteht aus Honigtau und Sommerblütenhonig aus Linden-, Himbeerblüten und vielen weiteren blühenden Hecken. In manchen Jahren bekommen wir nur Honigtau (Waldhonig) oder man fährt die Völker (Wanderimkerei) zu der Tracht (Nektarquellen).
 
Der Imker nimmt die Honigwaben aus dem Honigraum der Bienenbeute und bringt sie in seinen Schleuderraum. Es werden die Honigwaben entdeckelt mit der Entdecklungsgabel, somit kann der Honig in der Honigschleuder ausgeschleudert werden. Der Honig wird gesiebt und in Lagerbehälter gefüllt. Der Blütenhonig wird noch gerührt, damit er cremig ist.
 
Wieviel Bienenvölker gibt es im Kreisverband?
 
Im Kreisverband Neumarkt hat sieben Ortsvereine mit 354 Mitglieder im Kreisverband. Die Mitglieder halten 2681 Völker. 
 
Wieviel wird geerntet? 
 
Von einem Bienenvolk kann im Durchschnitt 35 kg Honig pro Jahr geerntet werden.
 
Was muss man als Imker beachten?
 
Da es Tiere sind und die Imkerei sich an den Blüten orientiert ist die Hauptarbeit von April bis im September also in der Urlaubszeit. Man sollte die Imkerei wie die Landwirtschaft sehen, da die Honigbiene auch ein Nutztier ist. Durch den Klimawandel kommen mehr Schädlinge nach Europa die unsere Bienen nicht kennt z.B. Varroamilbe, kleiner Beutenkäfer usw. diese muss der Imker erkennen und dagegen Maßnahmen ergreifen. Auch ist der Imker ein Lebensmittelerzeuger und hier gibt es Auflagen, die eingehalten werden müssen.   
 
Im Anschluss bedankte sich der Sparkassenvorstand bei Markus Bösl und Werner Grasruck für die äußerst lehrreichen Informationen über die Bienen. Ein weiterer Dank ging an Schulleiter Bernhard Schiffer und Lehrer Ludwig Härteis für die Bereitstellung des Imkerstandes.
 
Kostenloser Honig bei Beratung
 
Jeder Kunde, der sich vom 19.10. – 13.11.20 in der Sparkasse über Nachhaltigkeitsprodukte beraten lässt erhält ein Glas Honig dazu. Weiter bekommt der Imkerverband von jeder verkauften Kreditkarte einen Geldbetrag für die Schulimkerei am Willibald-Gluck-Gymnasium. 
 
„Bienen für Neumarkt“
 
Mit der Aktion „Bienen für Neumarkt“ trägt die Sparkasse ein kleines Stück dazu bei, dass das Ökosystem bei uns auch weiterhin funktioniert.
 
 
v.l.n.r. Markus Bösl, Ludwig Härteis, Matthias Wittmann, Bernhard Schiffer, Werner Grasruck - Foto: Fritz Meier, Sparkasse Neumarkt-Parsberg 
 
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