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SCO: Niederlage für die Ringer

10.11.2019 Berg.

In den Spitzenkämpfen am Samstag zwischen dem SC Oberölsbach und dem SV Johannis Nürnberg wollten die Norisstädter offenbar nichts anbrennen lassen. Der Respekt vor dem SCO war offensichtlich so groß, dass die Nürnberger mit ihren drei Staffeln in ihrer diesjährigen Bestbesetzung an die Schwarzach reisten.  Die Tabellenführer der Oberliga Nord, Landesliga Nord und Jugendbezirksliga aus Franken wurden trotz kämpferischer Einstellung der Ölsbacher Mattencracks ihrer Favoritenrolle auch gerecht. Durch Ausfälle geschwächt musste vor allem die SCO-Jugend mit 17:42 Punkten Federn lassen. Ölsbachs Zweite konnte mit einem 21:21-Remis den Johannisern zwar kein Bein stellen, aber immerhin einen wichtigen Punkt retten. Richtig hitzig wurde es im Oberligaduell, welches die Nürnberger Bundesligareserve mit 12:20 Punkten noch für sich entscheiden konnte. Der SCO bleibt trotz der Niederlage vorerst auf dem dritten Tabellenrang der Oberliga.

57 kg, GR: Ölsbachs Bashir Kartojew legte stark vor. Mit drei klasse Würfen, der letzte mit der Höchstwertung von fünf Punkten belohnt, siegte er gegen Jakob Klipert noch vor Ablauf der ersten Minute technisch überlegen mit 17:0 Punkten.

130 kg, Freistil: Schwerer als erwartet kam Patrik Fanderl gegen den passiv eingestellten Yusuf Senyigit zu Punkten. Im Kampf um den Mattenrand musste sich das Ölsbacher Freistil-As mühsam die Einser erkämpfen. Mit 10:3 Punkten holte Fanderl am Ende eine Zwei für´s Teamkonto.

61 kg, Freistil: Technische Schmankerl vom Feinsten sahen die mehr als dreihundert Ölsbacher Fans in der Begegnung zwischen Magomed Kartojew und dem georgischen WM-Teilnehmer Goga Dzigua. Kartojew ließ sich nicht beeindrucken und lag lange Zeit mit 3:2 Punkten gegen den Nürnberger Bundesligamann in Führung, ehe dieser seine volle Erfahrung ausspielte und in letzte Minute zum 3:6 Punktsieg gelangte.

98 kg, GR: Ölsbachs Routinier Jürgen Fürst sprang hier erneut für den verletzten Wyrich ein und gab sein Bestes gegen Nürnbergs starken Phillipp Vanek. Trotz erbitterter Gegenwehr ,musste sich der SCO-Mann gegen den ehemaligen Deutschen A-Jugendmeister und Bundesligaringer mit 0:16 Punkten technisch unterlegen geschlagen geben.

66 kg, GR: Mit dem Deutschen Juniorenmeister Nico Sausenthaler hatte auch Ölsbachs Jugendtrainer Christian Gregor seinen Meister gefunden. Obwohl sich Gregor aus der einen und anderen Situation geschickt befreien konnte, hatte er gegen den Nürnberger Spitzenmann am Ende doch keinen Auftrag. Noch in der dritten Minute stand es 0:17 für den Franken.

86 kg, Freistil: Einen sehr versierten und routinierten Kontrahenten hatte auch Thomas Kleesattel. Der Ölsbacher Freistilspezi überraschte den Norisstädter, der 2018 in der Oberliga keinen Kampf verlor, zunächst mit seinen Beinangriffen und kam mit 4:0 Punkten in Führung. Zum Ende der ersten Runde drehte der Nürnberger  dann allerdings auf und griff tief in die Trickkiste. Beim Stand von 7:12 Punkten für Valentir konnte dieser Kleesattel in der vierten Minute per Zangengriff auch noch auf die Schultern zwingen.

71 kg, Freistil: Auf Schadensbegrenzung war Ölsbachs Robin Himmler gegen Nürnbergs starken Nachwuchsmann, Adrian Barnowski, aus. Der Deutsche Jugendmeister setzte Himmler gewaltig unter Druck, kam dank dessen gewohnt solider Kampfweise aber über einen 0:5-Punktsieg nicht hinaus.

80kg, GR: Unerbittlich und kraftstrotzend wirkte Ölsbachs Petr Novak gegenüber seinem Widersacher Christian Fochtler. Novak brachte den Nürnberger wiederholt gekonnt in die Bodenlage um ihn dann mit Weltklasse Überstürzern auszupunkten. Das Publikum bejubelte den 15:0-Überlegenheitssieg nach nur zwei Minuten frenetisch.

75 kg A, GR: Daniel Sittel zeigte viel Mut gegen den Moldawier Alexandru Biciu. Er konnte dem U23-Vizeweltmeister in Nürnberger Diensten sogar eine Zweierwertung abnehmen, ehe dieser den Ölsbacher in der zweiten Minute noch schulterte.

75 kg B, Freistil: Mit Tobias Schmidt hatte auch Ölsbachs Publikumsliebling Majid Dadashi  einen technisch sehr versierten Gegner. Der ehemalige Deutsche Vizemeister liess Dadashi im ersten Durchgang nicht stark zum Zuge kommen. In der zweiten Runde aber setzte sich der Ölsbacher mit seinen blitzschnellen Beinangriffen aber durch und erarbeitete sich einen hochverdienten 9:2 Punktsieg.

Foto: Christian Gregor
 

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