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Polizeiliche Bilanz zum Spiel Jahn Regensburg gegen Dynamo Dresden

28.02.2015 Regensburg.

Am Samstag, 28.02.2015, um 14.00 Uhr trafen  im Städtischen Stadion an der Prüfeninger Straße der SSV Jahn 2000 Regensburg und die SG Dynamo Dresden  aufeinander.  Ein Spiel, das aus polizeilicher Sicht mit hohem Risiko bewertet wurde. Entsprechend bereitete sich das mit der Einsatzbewältigung befasste Polizeipräsidium (PP) Oberpfalz vor.

Die Bilanz nach Ende des Spiels kann als zufriedenstellend definiert werden. Das Konzept bestehend aus starker Präsenz, umfangreichen deeskalierenden Maßnahmen aber grundsätzlich konsequentem Einschreiten  zeigte die gewünschte Wirkung.

Etwa 8700 Zuschauer verfolgten das Spiel das  2:3 endete. Auch ca. 2.500 Gästefans fanden sich am Spielort in Regensburg ein.  Einige von ihnen reisten mit der Bahn an. Dies nicht nur aus dem Großraum Dresden sondern auch aus Richtung München, Augsburg und Nürnberg.

Um eine ruhige An- und Abfahrt zu gewährleisten waren Einsatzkräfte der Bundespolizei in den Zügen bzw. auf den Bahnhöfen im Einsatz. Das absolute Gros der Besucher kam erwartungsgemäß mit Pkw´s und Kleinbussen im Individualverkehr zum Stadion.

Durch die lenkenden Verkehrsmaßnahmen der Polizei hielten sich Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr in Grenzen.

Anhänger der Gastmannschaft zogen in zwei Gruppen zu je etwa 120 und 250 Personen vom Hauptbahnhof aus in Begleitung der Polizei zum Stadion. Hierbei war ein Flaschenwurf durch einen bislang unbekannten Täter, in Richtung der Einsatzkräfte zu verzeichnen. Zu Verletzungen kam es dadurch nicht.

Vor und während des Spieles gelang es zwei bislang unbekannten Stadionbesuchern Geld aus Kassen eines Kartenverkaufsstandes am Zugang zum Gästefanblock und eines Getränkestandes im Gästefanblock zu entwenden. Einmal erbeutete ein Dieb einen dreistelligen Betrag, während im zweiten Fall die Höhe des Betrages noch nicht fest steht. In beiden Fällen nutzten die Diebe offensichtlich günstige Gelegenheiten.

Ein junger Mann, der im Fanblock der Heimmannschaft einen Böller zündete, konnte identifiziert und aus dem Stadion verwiesen werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Nach dem Spiel leerte sich das Stadion sehr schnell. Durch eine hohe Polizeipräsenz an den bekannten Brennpunkten gelang es, ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Gruppen trotz verschiedener verbaler Provokationen zu verhindern.

Abseits dieser leider immer wieder vorkommenden Geschehnisse gibt es für alle anderen Besucher lobende Worte aus dem Einsatzstab der Polizei.

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