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Informationsgespräch mit dem Jobcenter Neumarkt

15.05.2019 Neumarkt.

Die gute, dynamische Situation der Wirtschaft im Landkreis Neumarkt spiegelt sich auch in der Situation beim Jobcenter Neumarkt wieder.  
Zu einem Informationsgespräch mit dem Jobcenter Neumarkt konnte Dirk Lippmann, Sprecher der SPD Kreistagsfraktion Neumarkt, den Geschäftsführer Alfons Wagner und seine Kollegin Lindemann-Kirsch begrüßen. Wagner stellte zunächst die aktuellen Zahlen auf dem heimischen Arbeitsmarkt vor, die im April 2019 1,6% betrugen. Bemerkenswert sei, dass die Arbeitslosenquote seit 2005 um fast 75% zurückgegangen sei. Die anteilige Arbeitslosenquote bei der Grundsicherung für Arbeitssuchende habe eine ähnliche Entwicklung genommen.
 
Zu den Bedarfsgemeinschaften im Landkreis Neumarkt führte Wagner aus, dass die durch den Anstieg der Zahl der Asylsuchenden im Jahr 2015 diese in den vergangenen Jahren leicht gestiegen sei. Jedoch habe man hier auch schon wieder das Niveau von 2015 unterschritten. Die Sanktionsquote des Jobcenters Neumarkt liege auf einem beachtlich niedrigen Niveau. Sowohl den deutschlandweiten wie auch bayernweiten Durchschnitt unterschreite man deutlich, erklärte Wagner. Zudem seien der überwiegende Teil der ausgesprochenen Sanktionen leichte Sanktionen. 
 
Die Integrationskurse, die das Ziel haben, die hier Schutz suchenden Menschen sprachlich fit für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu machen, würden auf verschiedenen Sprachniveaustufen angeboten. Lindemann-Kirsch erläuterte, dass sich die meisten Kurse auf dem Sprachniveau A2 und B1 befänden. Sprache sei der Schlüssel, damit Integration gelingen könne. 
 
Ein wichtiger Baustein für die Teilhabe am Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose seien die neuen Fördermöglichkeiten, die der Gesetzgeber seit Beginn dieses Jahres biete. Besonders die Förderdauer von 5 Jahren sowie der Verzicht auf die Nachbeschäftigungspflicht böten jetzt die Chance, auch Menschen, die in den letzten sieben Jahren schon länger als 6 Jahre Arbeitslosengeld II bezogen hatten, eine echte Möglichkeit, wieder Fuß zu fassen im Arbeitsleben, erklärte Kreisrat Stefan Großhauser. Der Berger Bürgermeister und stellvertretende Landrat Helmut Himmler betonte, dass das Eingliederungsbudget des Jobcenter Neumarkt zeige, dass hier mit einer ganzen Reihe von verschiedenen Maßnahmen versucht werde, Langzeitarbeitslosen individuell und passgenau zu helfen.  Fraktionssprecher Lippmann sprach dem Jobcenter Neumarkt in Person von Geschäftsleiter Wagner und seiner Kollegin Lindemann-Kirsch seinen Dank und ein großes Lob aus. Die hier geleistete Arbeit sei enorm wichtig. Der Zusammenhalt in einer Gesellschaft zeige sich gerade darin, wie sehr man versuche, alle Menschen am Arbeitsleben teilhaben zu lassen. Lippmann bekräftigte seine Anerkennung für die leistungsbereite Arbeitnehmerschaft und die tüchtigen Unternehmer im Landkreis.
 
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