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Freie Wähler Postbauer-Heng stellen sich für die Kommunalwahl auf

21.01.2020 Postbauer-Heng.

 
Mit Freude begrüßte der 1. Vorsitzende der UPW-FW Postbauer-Heng Kurt Augustin nicht nur viele Mitglieder, sondern auch zahlreiche Interessierte und Nichtmitglieder aus dem Gemeindebereich. Neben dem Kreisvorsitzenden Günter Müller stellte sich auch der Landratskandidat der FW, Sebastian Schauer, vor.
 
Oberstes Ziel für die kommende Marktratswahl muss die Verhinderung der jahrzehntelangen CSU-Mehrheit sein. Wenn der Taktgeber in einem Gemeindeparlament nur eine Partei ist, leidet auf Dauer die Vielfalt und Ausgewogenheit einer Kommunalpolitik. Absolute Mehrheiten sind längst nicht mehr zeitgemäß, weil sie zu Selbstgefälligkeit und Trägheit verleiten und auch nicht der Vielfalt aller Wahlberechtigten entspricht.
 
Der Slogan "Postbauer-Heng, ganz schön lebenswert" hat die letzten Jahre einige Dellen abbekommen: Trotz reger Bautätigkeit wurde kaum günstiger Wohnraum geschaffen, sondern überwiegend in hochpreisige Wohnungen investiert. Die Verkehrssituation an neuralgischen Stellen wurde mit dem Hinweis auf eine eventuelle B8-Ortsumgehung bisher ignoriert. Die Sanierung und Erneuerung von Wasser- und Abwasserleitungen ist seit Jahren überfällig und führt nun zu erheblichen Mehrkosten. Nach wie vor ist die Breitbandversorgung an vielen Stellen ungenügend und entspricht nicht dem aktuellen Standard. Das örtliche Straßennetz ist durch Frostschäden an vielen Stellen nur notdürftig ausgebessert. Die Starkstromleitung muss unabhängig ihrer künftigen Nutzung aus dem Ort verlegt werden, um hochwertiges Bauland sinnvoll zu nutzen. Der Zuspruch für das Naturbad mit der Bürgerinitiative "Pro Naturbad" sollte dazu führen, dass das vorhandene Gelände mit weiteren Möglichkeiten zur Freizeitnutzung ausgebaut wird. Notwendig wäre dabei auch ein Parkkonzept im Umfeld. Die Mängelliste könnte nach Ansicht der UPW-FW Postbauer-Heng noch weitergeführt werden und provoziert die Frage, warum die überfälligen Aufgaben trotz sprudelnder Steuergelder nicht längst angegangen wurden?
 
Bei der anschließenden Nominierung der Kandidaten für den Marktgemeinderat konnte man erstmalig einen Überhang an Frauen vermelden:  1. Ludwig Häring, 2. Maximilian Götz, 3. Sandra Distler, 4. Dennis Ivanjuk, 5. Dietrun Jarausch, 6. Alexander Moyé, 7. Nadja Laber, 8. Frieß Manfred, 9. Ivanjuk Olga, 10. Clarck Monika, 11. Esch Helene, 12. Ossen-Hönig Stefan, 13. Bartsch Ingrid, 14. Perras Herbert, 15. Huber Susanne, 16. Kellermann Reinhard, 17. Esch Anna, 18. Mederer Martha, 19. Weiß Dorothea, 20. Kurt Augustin.  
 
Der Kreisvorsitzende Günter Müller forderte die Kandidaten auf, den Schwung und Zuspruch der Freien Wähler aus der Landtagswahl in den Kommunalwahlkampf mitzunehmen. Mit Sebastian Schauer lernten die Anwesenden einen jungen, dynamischen und innovativen Anwärter auf den Chefsessel im Landratsamt kennen.
 
Text: FW Postbauer-Heng - Foto: Weidinger
 
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