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+update+ Brand bei der Firma Bock - Schmelzbrand zügig unter Kontrolle

04.07.2019 Postbauer-Heng.

Begrenzter Brand in der Aluminiumverarbeitung. Rettungskette funktionierte schnell



Am Donnerstag, den 04.07.2019 kam es beim Industriebetrieb Bock zu einem Zwischenfall im Bereich der Aluminiumverarbeitung. In einer südlich liegenden Halle des Unternehmensstandortes in Postbauer-Heng kippte nach ersten internen Erkenntnissen ein aluminiumfassender Tiegel und führte zu einem lokal begrenzten Schmelzbrand mit Rauchentwicklung. Die sofort, gegen 14:40 Uhr alarmierten Rettungskräfte brachten die Lage schnell unter Kontrolle. Sanitätskräfte versorgten umgehend einen schwerverletzten Mitarbeiter mit Verbrennungen im Fußbereich sowie einen Schwer- und einen Leichtverletzten mit Rauchgasvergiftung. Weitere neun Personen klagten über leichte Atem- oder Kreislaufbeschwerden. Zur weiteren Versorgung und zur Sicherheit wurden alle betroffenen Mitarbeiter in umliegende Krankhäuser gebracht.

„Sicherheit ist bei uns höchstes Gebot. Wir danken den Rettungskräften und Mitarbeitern für ihr schnelles und professionelles Handeln und wünschen den Betroffenen schnelle Genesung,“ so Thomas Landgraf, technischer Geschäftsführer.


+update der Polizei+

Am Donnerstagnachmittag kam es in Postbauer-Heng zu einem Betriebsunfall mit einer größeren Zahl an Verletzten. Ein Behälter mit flüssigem Aluminium lief aus. Dadurch und den damit verbundenen Rauchgasen wurden nach derzeitigem Stand 28 Personen verletzt.
 
Am 04. Juli 2019, gegen 14.45 Uhr, ging bei der Polizei Oberpfalz über die Rettungsleitstelle Regensburg eine Meldung bezüglich eines Betriebsunfalls in der Straße „An der Heide“ in Postbauer-Heng ein. Die ersten Kräfte stellten fest, dass bei Arbeiten an einem Schmelzofen ein Behälter gekippt war und heißes, flüssiges Aluminium auf den Boden ausgelaufen ist. Dabei wurde ein Arbeiter am Fuß schwer verletzt. Zwei weitere Beschäftigte wurden durch Rauchgasvergiftungen mittelschwer verletzt. Insgesamt mussten 14 Personen, u.a. wegen Rauchgasvergiftungen, in Krankenhäuser eingeliefert werden. Darüber hinaus wurden ebenso 14 Personen vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
 
Die Ursache für den Unfall ist noch nicht abschließend geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Polizeiinspektion Neumarkt i.d. OPf. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wird von einem Bedienfehler an der Maschine ausgegangen. Neben sechs örtlichen Feuerwehren und den Hilfsdiensten, darunter 15 Rettungs- bzw. Krankenwägen und drei Notärzten, war auch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt vor Ort.
 
Den ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro.


Foto: Graml
 

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