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Am 15. Oktober ist Welttag des Händewaschens

09.10.2019 Neumarkt.

Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt: Die Deutschen waschen sich regelmäßig, aber zu kurz die Hände.  
 
Hustende Kollegen im Büro, ein niesender Sitznachbar im Zug und schon bricht innerlich die Panik aus, sich mit einer Erkältung oder Grippe anzustecken. Dabei kann jeder das Risiko einer Ansteckung deutlich reduzieren, wenn er sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht. Denn richtiges Händewaschen schützt vor Infektionskrankheiten. In einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wurden 2017 über 4.000 Deutsche zu ihrem Hygieneverhalten befragt. Darin gaben 74 Prozent der Befragten an, sich (fast) immer die Hände zu waschen, nachdem sie mit jemandem zusammen waren, der Grippe, eine Magen-Darm-Erkrankung oder eine ähnliche ansteckende Krankheit hat. Lediglich vier Prozent entfielen auf die Antwortmöglichkeiten „fast nie“ und „nie“. Nach dem Gang zur Toilette waschen sich fast alle Befragten immer (96 Prozent) oder meistens (4 Prozent) die Hände. Lediglich ein Prozent gab an, sich nie die Hände zu waschen.
 
Richtig Händewaschen: mindestens 30 Sekunden und mit Seife
 
Dass Händewaschen wichtig ist, wissen die Deutschen der Studie zufolge. Und dennoch fördert die Umfrage auch einen Haken zutage, denn lediglich die Hälfte aller Befragten wäscht sich die Hände 20 Sekunden oder länger (51 Prozent). Vierzig Prozent widmen der Reinigung ihrer Hände lediglich 10 bis 20 Sekunden und neun Prozent sogar weniger als 10 Sekunden. Das reicht nicht. „Um die Hände vollständig von Keimen und Viren zu befreien, sollten sie mindestens 30 Sekunden mit Seife gereinigt und anschließend unter fließendem Wasser abgespült werden. Wichtig ist auch, sich die Hände nach dem Waschen gründlich abzutrocknen. Dabei werden nämlich auch die restlichen Keime abgewischt“, rät Christina Döll, Gesundheitsexpertin der IKK classic in Bayern.
 
Kinderleicht: mit den Rakuns gesund bleiben
 
Gerade Kinder sind besonders gefährdet, sich mit Infektionskrankheiten anzustecken, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Umso wichtiger ist es, dass schon die Kleinen lernen, sich die Hände häufig und gründlich zu waschen. „Mit unserem Präventionsprogramm ‚Die Rakuns‘ lernen Grundschulkinder spielerisch, wie wichtig Körperpflege ist“, erklärt IKK-Landesgeschäftsführer Karl Simon. „‘Die Rakuns‘ sind ein Programm zur ganzheitlichen Gesundheitsbildung an Grundschulen, das wir gemeinsam mit der Stiftung Kindergesundheit anbieten. Lehrkräfte können sich über die Webseite (www.rakuns.de) kostenlos Unterrichtsmaterial bestellen. Und auch für Eltern bietet das Online-Portal viele Tipps und Tricks, wie Bewegung, Ernährung und Körperhygiene ganz einfach in den Alltag eingebunden werden können.“
 
 
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