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Oberölsbacher Ringer waren sehr erfolgreich

11.02.2019 Berg.

 
Gleich an zwei Orten waren am Samstag die Oberölsbacher Ringer sehr erfolgreich. Während es die Männer zu den Offenen Hessischen Meisterschaften nach Kleinostheim verschlug, trat die Jugend bei den Bayerischen Meisterschaften im Neumarkter Turnerheim auf die Matte. 
 
Leider ohne Goldmedaillen, dafür aber mit den kompletten Platzierungen von Rang zwei bis sieben sorgten die Oberölsbacher Nachwuchsringer bei den Landesmeisterschaften im Freien Stil, vom ASV Neumarkt  mustergültig ausgetragen, für ein sehr positives Abschneiden. Die verantwortlichen Trainer Christian Gregor und Nikolay Dobrev waren vor allem von der hohen Qualität der diesjährigen Teilnehmerschaft überrascht. 
Aus Oberölsbacher Sicht sorgte Jamie-Leon Dirnhofer, der in der am stärksten besetzten 38 Kilo-Gewichtsklasse der C-Jugendlichen, unter 14 Teilnehmern nach fünf souveränen Siegen erst im Finale vom Nürnberger Berkil mit einer knappen Punktniederlage gestoppt wurde, für die größte Überraschung. Die Bayerische Vizemeisterschaft ist der bisher größte Erfolg des jungen Ölsbachers. Zum Greifen nahe war die Goldmedaille auch für Lukas Geitner. In der 42 Kilo-Klasse hatte er die beiden Erstplatzierten Roth (München-Ost) und Linden (Feucht) zunächst klar im Griff, kam durch kleine Fehler aber aus der Erfolgsspur und landete in der Endabrechnung auf dem sehr guten dritten Rang . Zuvor hatte Geitner vier sichere Schulter- bzw. Abbruchsiege erzielt.
 
Ebenfalls auf Rang drei beendete Felix Leinweber das Turnier der Kadetten in der 51 Kilo-Klasse. Leinweber hatte Schultersiege über Merz (Schonungen), Pryzbülak (Regensburg), Flemmer (Traunstein) und einen Punktsieg über den Westendorfer Schmucker auf seiner Siegerliste stehen. Gegen den Nürnberger Edel und den Hofer  Bozkurt gab es Punktniederlagen, die ihm die Bronzemedaille  einbrachten. 
 
Auf Rang vier musste sein älterer Bruder Lukas die bayerischen Titelkämpfe, in der qualitativ am stärksten besetzten Juniorenklasse bis 65 Kilo beenden. Der amtierende deutsche Jugendmeister Barnowski (Johannis Nürnberg), dem Leinweber durch Abbruch unterlag, stand als Meister auf dem Siegertreppchen. 
Elias Brunner (71 Kilo), beendete das Kadetten-Turnier nach einem Schultersieg über Schmidt (Mietraching), einem Punktsieg über Prantl (Neumarkt) und einem weitern Schultersieg über den Nürnberger Werwein bei zwei Abbruchniederlagen mit dem fünften Platz. Fabian Meier, (42 Kilo) in der B-Jugend am Start, verbuchte einen Schultersieg über den Geiselhöringer Antonijan. Nach der Abbruchniederlage gegen den Weißenburger Hilpert war für ihn das Turnier mit Rang sechs beendet. 
 
In der 48 Kilo-Klasse der B-Jugend hatte Oberölsbachs Marlon Szymkowiak gleich zu Beginn das Pech, auf den späteren Sieger Wurmser (Westendorf) zu treffen. Die Niederlage sorgte für den siebten Rang des SCO-Nachwuchsringers.
 
Ebenfalls auf Rang sieben beendete Ludwig Bayer  (71 Kilo) das Kadetten-Turnier. Er hatte einen Abbruchsieg über den Schonunger Topf auf seinem Konto. 
 
Nicht weniger erfolgreich waren die Männer im hessischen Kleinostheim. Bei den dortigen Offenen Landesmeisterschaften im Freistil vertraten Patrik Fanderl, Thomas Kleesattel und Martin Kölbl zum wiederholten Mal den SCO und die Farben weiß-blau. Mit drei Schultersiegen und einem Technischen Überlegenheitssieg im Finale verteidigte Ölsbachs Aushängeschild Patrik Fanderl sodann auch souverän seinen hessischen Meistertitel in der Klasse bis 125 kg. Für Thomas Kleesattel lief es ebenfalls nicht schlecht. Unter elf Teilnehmern in der Klasse bis 86 kg holte er sich mit drei Siegen und einer Niederlage die Bronzemedaille. In der mit 12 Ringern sehr stark besetzten Klasse bis 70 kg reichte es hingegen für Martin Kölbl, trotz eines Schultersieges, nicht auf die Ränge, nachdem er auch zwei Punktniederlagen hinnehmen musste.
 
Foto: SC Oberölsbach Ringen
 
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