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Daisy Miranda im Bundes- u. Landesvorstand der Jungen Freien Wähler

12.07.2022 Oberpfalz / Landkreis Neumarkt.

 
Die Mitglieder der JUNGEN FREIEN WÄHLER in Deutschland, sowie in Bayern wählten am Wochenende eine neue Führungsspitze. Dabei wurde Felix Locke als Vorsitzender der Jugendorganisation der FREIEN WÄHLER im Amt bestätigt und bleibt an der Spitze der JFW im Bund und der JFW Bayern. 
 
Die Stellvertreter im bayerischen Landesvorstand kommen aus unterschiedlichen Bezirken, um regional breit aufgestellt zu sein. 
Daisy Miranda, die sich seit 2016 bei der Partei engagiert und kommunal in der Oberpfalz und im Landkreis Neumarkt verwurzelt ist, wurde als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit sowohl in den Landes-, als auch Bundesvorstand, mehrheitlich gewählt. Mit Miranda geben die JFW landes- als auch bundesweit ein Gesicht nach außen und wollen die Wahrnehmung der JFW nochmals verstärken und weiter ausbauen. 
 
Vor allem die thematischen Schwerpunkte kamen bei der Mitgliederversammlung letztes Wochenende in Würzburg nicht zu kurz. Ein Aspekt war beispielsweise die Verbesserung der frühkindlichen Bildung. „Wir stellen zum Teil massive Entwicklungsunterschiede bei den Kindern in der ersten Klasse fest. Daher wollen wir für alle Kindergartenkinder einen verpflichteten Vorschulunterricht einführen“, so heißt es aus einem Leitantrag des Landesvorstandes. 
Konkret fordern die JUNGEN FREIEN WÄHLER pro Woche 5 Stunden verpflichtende Vorschule im letzten Kindergartenjahr, für alle im Kindergarten angemeldeten Kinder. Der Schwerpunkt dieser Vorschulbildung soll unter anderen in den Bereichen Sprache, mathematische Bildung aber auch Werteorientierung liegen. „Die teils drastischen Unterschiede, in diesen Bereichen sollen dadurch etwas ausgeglichen werden und den Schulstart zur ersten Klasse kindgerecht unterstützen.“, so die Oberpfälzerin.
 
Einen weiteren Aspekt legte die Versammlung auf Studierende und Auszubildende, die in den letzten Jahren durch die Corona-Pandemie und aktuell durch die ansteigende Gas-Krise, sowie Inflation vermehrt finanzielle Probleme haben.
„In den letzten Jahren war es kaum möglich einen Nebenjob z.B. in der Gastronomie zur Finanzierung seines Studiums etc. zu führen. Jetzt wäre dies zwar wieder möglich, aber die dadurch erzielten Einnahmen decken höchst wahrscheinlich nur die steigenden Lebensmittel- und Energiekosten ab. Der Bund hat bereits in den letzten Jahren diese Bevölkerungsgruppe komplett aus den Augen verloren“, sagt Locke.
 
Die JUNGEN FREIEN WÄHLER Deutschland fordern deshalb eine einmalige Inflationsunterstützung in Höhe von 1000 Euro, die Möglichkeit zur Aufnahme eines zinsfreien Kredits in max. 2500 Euro und die Erhöhung der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschalen auf 5000 Euro. 
 
„Diese von uns geforderte Unterstützung kann als Brandlöscher für aktuelle Schulden oder als Winterpolster für die anstehenden Monate genutzt werden. Nichtsdestotrotz muss der Bund auch weiterhin Studenten und Auszubildenden freundliche Rahmenbedingungen in Form von dauerhaft günstigen ÖPNV beispielsweise.
 
Nach einem intensiven und austauschreichen Tag in Würzburg ging die Landes- und Bundesmitgliederversammlung der JUNGEN FREIEN WÄHLER zu Ende und man ließ das Wochenende bei einem kulturell geprägten Besuch in Würzburg ausklingen. „Sowohl die Landes- als auch Bundesvorstandschaft blickt positiv in die Zukunft und ist qualitativ hochwertig aufgestellt, um die Arbeit in den kommenden zwei Jahren meistern zu können.“, so Pressereferentin Daisy Miranda.
 
Foto:  Felix Locke
 
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