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Betriebsversammlung 2019 bei Max Bögl - Ministerpräsident Dr. Markus Söder war Ehrengast

05.02.2019 Sengenthal / Nürnberg.

 
Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl, Herr Johann Bögl //  Bayerischer Ministerpräsident, Herr Dr. Markus Söder //  Gesamtbetriebsratsvorsitzende, Frau Karin Hammerl-Ranftl // Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl, Herr Max Bögl //  Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl, Herr Stefan Bögl - Foto: Firmengruppe Max Bögl

Trotz vieler Herausforderungen für die gesamte Branche ist die Firmengruppe Max Bögl für die Zukunft sehr gut aufgestellt: Den höchsten Auftragsbestand in der Firmengeschichte und eine neue Ausbildungsoffensive – dies präsentierten Betriebsrat und Vorstand gemeinsam auf der Betriebsversammlung in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG und zeigten, dass die Firmengruppe zu den stärksten Bauunternehmen Deutschlands gehört. Auch Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte als Ehrengast der Versammlung die enorme Leistungskraft und die große Heimatverbundenheit des Unternehmens. 

Die Max Bögl Mitarbeiter, Gesellschafter, der Vorstand, prominente Gastredner aus Politik und Gewerkschaft sowie die Betriebsräte versammelten sich auf Einladung der Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Karin Hammerl-Ranftl in Nürnberg zur jährlichen Betriebsversammlung. Karin Hammerl-Ranftl führte durch die Veranstaltung und zog zusammen mit der Firmenleitung eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. Zugleich hob sie in ihrer Rede die abgehaltene Betriebsratswahl hervor und stellte die neu gewählten Betriebsratsgremien vor.
 
Standorttreue als große Stärke
 
Großes Lob kam gleich zu Beginn vom hochkarätigen Gastredner, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Max Bögl gehört zu den besten Unternehmen, die wir in Bayern haben.“ Söder bezeichnete die Firmengruppe als innovativen, tollen und starken Betrieb, was nicht zuletzt besonders der Qualität, den hervorragenden Leistungen der Mitarbeiter sowie der guten Geschäftsstrategie zu verdanken sei. In seiner Rede ging der Ministerpräsident auch auf die Kontinuität der Standortwahl von Familienunternehmen ein: „Ein Familienunternehmen hat eine Stärke und eine Schwäche zugleich: nämlich die Familie. Wenn sich die Familie gut versteht, ist das eine unglaubliche Stärke – so wie es hier der Fall ist“, sagte Bayerns Landesvater. Das mache Max Bögl zu solch einem großen Player. Insbesondere die breite Aufstellung des Unternehmens nicht nur im modernen Bauen, sondern auch in den Bereichen Technik, Innovation und Ingenieurskunst seien der Garant für den Erfolg von Max Bögl. 
 
Vertrauen und Wertschätzung an oberster Stelle Ein neuer Haustarifvertrag, innovative Betriebsvereinbarungen und soziales Engagement: Das waren nur einige der Erfolge, die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Karin Hammerl-Ranftl bei der Versammlung vorstellte. Doch an oberster Stelle stehen Vertrauen, Fairness und gegenseitige Wertschätzung. Sie sind die wichtigsten Pfeiler im Unternehmen, auf denen jede Form der Zusammenarbeit ruht – ob innerhalb des Teams oder zwischen Vorstand und Betriebsrat. Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und Anerkennung und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Besonders der faire Umgang miteinander solle im neuen Jahr fortgesetzt werden. „Ich habe keinerlei Zweifel, dass uns dies gelingen wird – packen wir‘s an!“. 
 
Qualität wichtiger als Quantität
 
Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied Max Bögl machte die derzeitige Hochkonjunktur am Bau und die damit verbundene gute Auftragslage für die große Auswahl an erfolgsversprechenden Projekten verantwortlich. Gleichzeitig warnte er vor der hohen Arbeitsbelastung, die seit dem letzten Jahr stetig ansteige „Deshalb ist es wichtig für uns, dass wir uns nicht zu viel auferlegen. Qualität ist jetzt wichtiger als Quantität.“ Neben den operativen Aufgaben gilt es auch die Veränderungen durch die zunehmende Industrialisierung beim Bauen zu stemmen: „Es gibt vermehrt digitale Anwendungen, neue Abläufe und Werkzeuge, die erlernt werden müssen. Diese Veränderungen betreffen nicht nur uns, sondern die ganze Baubranche. Wir möchten hier aber ganz bewusst unsere Vorreiterrolle als innovatives Unternehmen weiter ausbauen“, betonte Max Bögl. Eine entscheidende Rolle kommt hierbei den Mitarbeitern zu, denen er seinen besonderen Dank für ihr Engagement und ihren Arbeitseinsatz aussprach.
 
Spitzenwert Auftragseingänge
 
Auf ein erfolgreiches Jahr 2018 konnte Vorstandsvorsitzender Stefan Bögl zurückblicken. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 6462 Mitarbeitern in 5 Geschäftsbereichen, dem Hochbau, Infrastruktur, Wind, Produktion und Industrie einen Jahresumsatz von rund 1,7 Mrd. Euro. Mit 2070 Mio. € Auftragseingänge in 2018 konnte ein Spitzenwert in der Firmengeschichte erzielt werden. Volle Auftragsbücher garantieren eine ganzjährige Auslastung. Max Bögl setzt konsequent auf das Kerngeschäft Bauen. In der Firmengruppe wurden dazu 244 neue Stellen in 2018 geschaffen.
 
Mit einem chinesischen Unternehmen konnte ein Technologietransfervertrag für das Transport System Bögl abgeschlossen werden. Das öffnet für Max Bögl den weltweit größten Markt für spurgeführte Nahverkehrssysteme. Stefan Bögl stellt das neue Design des 3 Sektionen Magnetbahn Fahrzeuges vor, das Ende 2019 nach China ausgeliefert wird. Aufgrund der Altersstruktur bei gewerblichen Mitarbeitern werde die Firmengruppe zudem eine Ausbildungsoffensive starten, um die Zahl der Auszubildenden von 327 in den nächsten vier Jahren auf bis zu 500 zu steigern. Der Bau eines Ausbildungszentrums im Gewerbepark Deining wurde entschieden.
 
Im Namen der gesamten Familie und des Vorstands bedankte sich Stefan Bögl bei allen Mitarbeitern herzlich für Ihre Leistung und Ihren außerordentlichen Einsatz.
 
Innovative Antworten auf Megatrends
 
Das familiengeführte Unternehmen besteht dieses Jahr 90 Jahre. Mit Stolz sieht auch Gesellschafter Johann Bögl das Unternehmen, denn 1929 hat Großvater Max Bögl den Grundstein für ein Bauunternehmen gelegt, das heute mit Erfolg in dritter Generation weitergeführt wird. „Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt“, zitierte Johann Bögl Konfuzius. Diesen Weg gelte es für uns konsequent weiterzuverfolgen und so unser Familienerbe weiterzutragen. „Unser Großvater wäre sicherlich stolz, könnte er sehen, welche innovativen Antworten unsere Firmengruppe heute auf Megatrends wie Mobilität, Klimawandel und Energiewende habe“, so Johann Bögl. Seit dem Jahr 2017 habe man sich bei Max Bögl auf Projekte konzentriert, die unserem Unternehmen auch entsprechen. Projekte, die sich immer mehr in unserer Heimat, in Bayern oder Deutschland abspielen. „Wir haben das schönste, seriöseste, wirtschaftlich stabilste Land vor unserer Haustür liegen. 
 
Ein Segen für die Region Neumarkt
 
Auch Landrat Willibald Gailler, Oberbürgermeister Thomas Thumann und Sengenthals Bürgermeister Werner Brandenburger bekräftigten den hohen Stellenwert des Unternehmens besonders in der Region. DGB-Regionsvorsitzender Christian Dietl hob in seinem Grußwort insbesondere die Bedeutung der Betriebsratsarbeit hervor: „Viele Unternehmen in Bayern haben gar keinen Betriebsrat.“
 
Aktive Jugend- und Auszubildendenvertretung
 
Auch Luis Heerdegen, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung, lobte den fairen Umgang im Unternehmen und insbesondere den Rückhalt und die Unterstützung seitens der Geschäftsführung und des Betriebsrates. Nach der Vorstellung der zahlreichen Projekte und Aktivitäten der „JAV“ wies er ausdrücklich nochmals darauf hin, dass vieles ohne die gute Unterstützung sowie die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten nicht möglich wäre.
 
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