Langjährige Verbundenheit am Auhof gefeiert

04.11.2026 – Hilpoltstein

Jubiläumsfeier würdigt Bewohner*innen, Mitarbeitende und Beschäftigte der Werkstatt für jahrzehntelange Zugehörigkeit zum Auhof
 
Am 28. Oktober 2026 fand die jährliche Jubiläumsfeier am Auhof statt, welche ganz im Zeichen der Wertschätzung, der gemeinsamen Erlebnisse und der langjährigen Verbundenheit stand. Rund 150 Gäste, darunter 115 Jubilar*innen, kamen zusammen, um ihre persönlichen Jubiläen zu feiern und auf viele gemeinsame Jahre am Auhof zurückzublicken. Besonders beeindruckend: Gleich 19 Bewohner*innen leben bereits seit 50 Jahren in der Einrichtung. Bei den Mitarbeitenden blickten gleich mehrere auf 40 Jahre Dienstzeit zurück.
 
Die Feier bot einen festlichen Rahmen für Begegnungen, Erinnerungen und emotionale Momente. Die Mitarbeiter*innen und Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) feierten ihre zehn-, 20-, 25-, 30- und 40-jährigen Dienstjubiläen. Die Bewohner*innen blickten auf 25, 30, 40, 50 und sogar 60 Jahre Zugehörigkeit zurück. Damit wurde einmal mehr deutlich, wie sehr der Auhof für viele Menschen zu einem wichtigen Lebensmittelpunkt und einem Ort der Gemeinschaft geworden ist.
 
Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Die Veranstaltung eröffnete Regional- und Auhofleiter Andreas Ammon mit einer herzlichen Begrüßung. Zu den Gästen zählten Landrat Ben Schwarz und Bürgermeister Felix Erbe. „Das vielfältige Miteinander von Werkstatt und Wohnen und die besondere, farbenfrohe Atmosphäre zeigen, wie lebendig Gemeinschaft am Auhof gelebt wird“, betonte Schwarz in seinem Grußwort. Auch Bürgermeister Erbe hob hervor: „Der Auhof ist ein wichtiger Teil unserer Stadt und steht für Begegnung, Vielfalt und Zusammenhalt. Der Leitsatz ‚HIP ist bunt‘ wird hier tagtäglich gelebt – und genau das ist in einer Zeit, in der die Gesellschaft zunehmend auseinanderdriftet, wichtiger denn je.“
 
Die Mitarbeitendenvertretung (MAV), vertreten durch Thomas Kempfer und Torsten Lochmann, richtete ihre Worte an die Mitarbeitenden und fand dafür einen humorvollen Vergleich: die Vielfalt eines gemeinsamen Frühstücks. So unterschiedlich wie dessen Bestandteile seien auch die Menschen und ihre Charaktere. Manche seien süß wie Honig, andere energiegeladen wie Kaffee. Gerade diese unterschiedlichen Eigenschaften machten die Dienstgemeinschaft aus. Denn erst die besondere Mischung und das Zusammenspiel aller Beteiligten prägten das gemeinsame Arbeiten und verliehen der Gemeinschaft ihre Stärke.
 
Ehrungen für viele gemeinsame Jahre

Der Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Jubilar*innen. Begleitet von Musik aus den jeweiligen Jahrzehnten wurden die Bewohner*innen, Beschäftigten der WfbM sowie Mitarbeitenden einzeln aufgerufen. Sie erhielten eine Urkunde und eine Blume als Zeichen der Anerkennung – überreicht von ihren jeweiligen Vorgesetzten und Regionalleiter Ammon.
 
Besonders bewegend waren die Ehrungen der 19 Bewohner*innen, die seit 50 Jahren in der Einrichtung leben, sowie die Würdigung der drei Mitarbeitenden, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten. Ihre langjährige Verbundenheit steht beispielhaft für die vielen persönlichen Geschichten, die den Auhof prägen.
 
Goldenes Kronenkreuz für 25 Jahre Dienstzeit

Eine besondere Auszeichnung erhielten außerdem die Mitarbeiter*innen, die auf 25 Jahre Dienstzeit zurückblicken können: Ihnen wurde das „Goldene Kronenkreuz“ der Diakonie verliehen. Es steht für Beständigkeit, Treue und langjähriges Engagement und würdigt die besondere Bedeutung dieser Mitarbeitenden für die Gemeinschaft am Auhof.
 
Die Jubiläumsfeier machte deutlich, dass hinter jedem Jubiläum eine persönliche Geschichte steckt. Sie bot Gelegenheit, Danke zu sagen und Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die den Auhof über viele Jahre begleitet, mitgestaltet und geprägt haben.

Die Jubilar*innen freuen sich mit Regionalleiter Andreas Ammon (Zweiter von rechts) und Leiter Wohnen, Diakon Christian Gampel (links),über 20 Jahre Zugehörigkeit zum Auhof. Foto: Andreas Freund

« zurück

Diese Themen könnten Sie auch interessieren