Gemeinsam vorbereitet für den Ernstfall – Symposium im Landratsamt Neumarkt
21.09.2026 – Neumarkt

Wie wichtig gute Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und funktionierende Netzwerke gerade bei Großschadenslagen sind, stand im Mittelpunkt eines Symposiums im Landratsamt Neumarkt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kriseninterventionsteam (KIT) Parsberg rund um Andreas Klinder, Theresa Ungerer, Ralf Weinzettl, Resi Reinwald, Caro Thumann, Michael Díaz, Kerstin Zapf und Franziska Meier.
Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahm Landrat Martin Meier, der damit die Bedeutung einer guten Vernetzung der unterschiedlichen Organisationen und Einsatzkräfte unterstrich.
Im Laufe des Samstags beleuchteten fünf Referenten das Thema Großschadenslagen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Vertreter von Polizei, Technischem Hilfswerk (THW), Deutscher Bahn (DB) und Bayerischem Roten Kreuz (BRK) gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in ihre jeweiligen Aufgaben, Erfahrungen und Herangehensweisen. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen in einer außergewöhnlichen Einsatzlage sein können – und wie entscheidend gleichzeitig ein abgestimmtes und vertrauensvolles Zusammenspiel aller Beteiligten ist.
Mindestens ebenso wertvoll wie die Fachvorträge waren deshalb die Begegnungen zwischen den einzelnen Programmpunkten. Die Pausen boten ausreichend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen.
Denn gerade im Ernstfall zeigt sich, wie wichtig es ist, nicht erst am Einsatzort aufeinanderzutreffen. Zusammenarbeit gelingt leichter, wenn man sich bereits zuvor kennengelernt, miteinander gesprochen und ein Verständnis für die Aufgaben und Arbeitsweisen der anderen entwickelt hat. Genau dafür bot das Symposium einen passenden Rahmen.
Neben dem fachlichen Wissen stand somit vor allem eines im Mittelpunkt: das gemeinsame Ziel, im Notfall organisationsübergreifend bestmöglich zusammenzuarbeiten und für betroffene Menschen da zu sein.
Am Ende des Samstags herrschte bei Organisatoren, Referenten und Teilnehmenden eine einhellige Meinung: Das Symposium war eine rundum gelungene und für alle Seiten bereichernde Veranstaltung. Neben vielen neuen Impulsen nahmen die Beteiligten vor allem wertvolle persönliche Kontakte mit nach Hause – Kontakte, die im Ernstfall einen entscheidenden Unterschied machen können.
Unter den Gästen waren neben Vertreten des BRK/KV Neumarkt auch zahlreiche Bürgermeister , der stellvertretende Bezirkstagspräsident Thomas Thumann, sowie eine Abordnung des Hospizverein Neumarkts, der Kriseninterventionsteams aus Eichstätt, dem Nürnberger Land und Ansbach.
Als Dank für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit dem KIT Neumarkt wurde der Leiterin, Frau Ursula Nießen, ein Präsent überreicht.
Foto: Heike Regnet