Technik entdecken, Zukunft gestalten: Hightech live! Camp bei DEHN in Neumarkt begeistert Jugendliche für MINT-Berufe

16.08.2026 – Neumarkt

Selbst ausprobieren, Neues lernen, Berufe mit Zukunft entdecken: Im Hightech live!-Camp bei DEHNtauchten 10 Jugendliche eine Woche lang in die Welt der Technik ein. Vom 03. bis zum 07. August konnten sie unterschiedliche Berufsbilder kennenlernen, dabei mit viel Spaß und Praxisbezug selbstständig Projekte umsetzen – und so eigene Stärken und Interessen entdecken.

Das Hightech live!-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

Passt ein technischer Beruf zu mir? Was genau macht eigentlich ein Elektroniker für Geräte und Systeme, Industriemechaniker oder Technischer Produktdesigner (m/w/d)? Die Camp- Teilnehmenden fanden darauf ihre ganz persönlichen Antworten. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr handwerkliches Geschick beim Bau eines Gedächtnisspiel „Synapsen Sprint“ austesten.

Das fertige Werkstück nahmen die Jugendlichen als Andenken mit nach Hause und viele von ihnen auch erste konkrete Ideen für ihre berufliche Zukunft.

„Die Atmosphäre im Unternehmen empfinde ich als sehr angenehm. Die Auszubildenden sind zuverlässig, erklären uns alles genau und bringen uns viel bei. Dabei machen sie aber auch mal einen Scherz mit uns und wir haben gemeinsam Spaß.“ Sagt ein Campteilnehmer.

Einblicke ermöglichen – Perspektiven öffnen

DEHN war bereits zum dritten Mal Gastgeber des Camps. „Gerade in den Camp-Formaten erleben wir immer wieder, wie schnell Jugendliche Begeisterung für Technik entwickeln, wenn sie selbst ausprobieren dürfen und dabei von unseren Auszubildenden begleitet werden. Für uns ist es eine wertvolle Möglichkeit, jungen Menschen echte Einblicke in Metall- und Elektroberufe zu geben und sie auf ihrem Weg der Berufsorientierung zu unterstützen“, sagt Christian Hafner, Ausbilder Metallberufe bei DEHN und seit vielen Jahren aktiver Betreuer der Camp-Formate.

Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit acht Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen.

Das Hightech live!-Camp gibt Jugendlichen praxisnahe Einblicke in technische Ausbildungsberufe und ermöglicht direkte Begegnungen mit Unternehmen und Auszubildenden.

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt: „Mit unseren Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten in der M+E Industrie – direkt vor Ort, mit echten Vorbildern. So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeits-und Fachkräftesicherung in der Region.“

Mehr als ein Praktikum: Ein Ferienerlebnis mit Mehrwert

Begleitet von einem pädagogischen Team und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erlebten die Teilnehmenden intensive Tage voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse

„Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Stefanie Piparo, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. „Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.“

Am letzten Tag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Vertretern von DEHN, Eltern, Presse und Förderern. Sie blicken nun auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück. „Die Drähte zusammen zu löten war gar nicht so einfach, aber es hat Spaß gemacht vor allem meinen Namen löten zu können.“ Sagt der 13 -jährige Alex zum Abschied.

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