Mehrere Falschfahrermeldungen auf der A3
24.08.2026 – Regensburg
Am späten Vormittag des 23.08.2026 gingen ab 11:15 Uhr mehrere Meldungen bei der polizeilichen Einsatzzentrale über einen Falschfahrer auf der A 3 ein. Dieser befand sich nach Schilderungen der Verkehrsteilnehmer auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg bei der Anschlussstelle Regensburg-Universität und fuhr dort in stadtauswärtiger Richtung auf die A 3 auf. Der Verkehr auf der A 3 wurde auf beiden Richtungsfahrbahnen gedrosselt, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer so weit wie möglich auszuschließen. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg konnte schließlich einen auf die Zeugenbeschreibungen passenden, weißen Pkw Dacia im Bereich des Ausfädelungsstreifens der Anschlussstelle Regensburg-Universität feststellen. Der 66-jährige, deutsche Kraftfahrzeugführer war zum Zeitpunkt des Antreffens im Begriff, rückwärts von der Autobahn abzufahren. Das Fahrzeug wurde nach kurzzeitiger Sperrung des Ausfädelungsstreifens von der Streife sicher von der A 3 begleitet. An einer geeigneten Kontrollörtlichkeit wurde die Verkehrstüchtigkeit des Kraftfahrzeugführers überprüft. Hierbei ergaben sich keine Beanstandungen. Der Fahrer gab gegenüber den Streifenbeamten an, die Anschlussstelle verwechselt zu haben. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Der Falschfahrer hatte sich laut Zeugenaussagen lediglich im Bereich des Ausfädelungsstreifens aufgehalten. Die drei Fahrstreifen der A 3 wurden demnach nicht befahren.
Am Abend, gegen 17:25 Uhr, wurde erneut ein Falschfahrer mitgeteilt. Laut erster und derzeit einzig vorliegender Zeugenaussage fuhr eine augenscheinlich ältere Dame in einem kleinen, dunklen Pkw von der A 93 in Fahrtrichtung Hof auf die A 3 in Richtung Passau in zunächst vorgegebener Fahrtrichtung. Die Zeugin hatte den Eindruck, dass die Kraftfahrzeugführerin dann im Bereich der Überleitung die Absicht hatte zu wenden, konnte aber keine tatsächliche Fahrtrichtungsänderung wahrnehmen. Je zwei Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg und der Polizeiinspektion Regensburg Süd fuhren zur genannten Einsatzörtlichkeit, konnten aber weder dort noch im Nahbereich einen entsprechenden Pkw feststellen. Ob die Kraftfahrzeugführerin letztendlich die vorgegebene Fahrtrichtung nicht einhielt, konnte nicht bestätigt werden. Auch in diesem Fall wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand gefährdet.
Zeugen, die Angaben zu den Falschfahrern im Bereich der Anschlussstelle Regensburg-Universität und am Autobahnkreuz Regensburg machen können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 0941/506-2921 mit der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg in Verbindung zu setzen.