Radbegeisterung siegt über Hitze

09.07.2026 – Höhenberg / Neumarkt

Die Radtourenfahrt des SV Höhenberg begeistert selbst bei größter Hitze mit Vielfalt, Engagement und wachsender Teilnehmerzahl
 
Die Radtourenfahrt (RTF) des SV Höhenberg zog am letzten Juni-Wochenende Radsportler aus einem weiten Umkreis an. Trotz Temperaturen von bis zu 38 Grad siegte bei über 400 Teilnehmern und Helfern die Leidenschaft für den Radsport. Durch ein starkes Miteinander schaffte die Radsportabteilung des SV Höhenberg ihr erklärtes Ziel, für jeden das passende Angebot auf zwei Rädern zu schaffen.
 
„Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung“, sagt Abteilungsleiter Andreas Langner. Ein nüchternes Fazit, hinter dem viel Arbeit steckt: Denn die Hitze stellte Organisatoren und Teilnehmer in diesem Jahr vor ganz besondere Herausforderungen. Trotzdem gingen mit 350 Erwachsenen und 25 Kids nochmal mehr Radbegeisterte an den Start als im Vorjahr: Die RTF kann damit einen weiteren Teilnehmerrekord verbuchen. Wegen der Hitze fiel der Startschuss in diesem Jahr besonders früh: Schon um 6 Uhr morgens traten die Ersten in die Pedale, um vor den heißesten Stunden des Tages sicher und gesund im Ziel anzukommen. 
 
Vielfalt, die begeistert
 
Besonders sichtbar wird die stetige Entwicklung der RTF über die vergangenen Jahre beim Blick auf das Streckenangebot: Gab es im Jahr 2025 noch sechs Touren, standen 2026 acht Strecken zur Auswahl – vier auf der Straße, drei im Gravel-Bereich und eine eigene Kinderrunde für die jüngsten Radfans.
 
Gerade die Gravelstrecken werden von Jahr zu Jahr beliebter. Mit drei neuen, geführten Grouprides über 42, 52 und 88 Kilometer erweiterte die Radsportabteilung des SV Höhenberg das Angebot gezielt. Der Gedanke dahinter: gemeinsam fahren, sich orientieren, die Region erleben.
 
Die kostenfreie Kids-Runde sollte schon die Jüngsten spielerisch an das Radeln heranführen. Ein Plan, der laut dem Radsport-Abteilungsleiter voll aufgegangen ist: „Unser Kids-Parcours, bei dem auch etwas Geschicklichkeit gefragt war, kam bei unseren kleinen Radfahrerinnen und Radfahrern so gut an, dass wir ihn im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit ins Programm nehmen“, sagt Langner. 
 
Teamgeist, der trägt
 
Was die Teilnehmer auf den Strecken erleben ist nur möglich durch tatkräftige Unterstützung hinter den Kulissen: Rund 50 freiwillige Helferinnen und Helfer waren im Einsatz. Sie markierten Strecken, organisierten Verpflegung, sorgten für Sicherheit und investierten dabei unzählige Stunden ihrer Freizeit. Dieses Mal richteten die Organisatoren wegen des Wetters kurzfristig zwei zusätzliche Wasserstellen ein. Das Wohl der Sportler und Sportlerinnen steht für den verein schließlich an erster Stelle. Das Engagement lobte der Neumarkter Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn (CSU) sogar persönlich: Bei seinem spontanen Besuch bekundete er gegenüber Langner seine volle Anerkennung für das, was die Helfer des SV Höhenberg vor Ort auf die Beine gestellt haben. 
 
Genau das scheint der Teamgeist zu sein, den Langner im Gespräch immer wieder betont: Die RTF sei nicht nur eine Sportveranstaltung, sondern ein Gemeinschaftsprojekt, das den Verein zusammenbringt.
 
Ein Fest dem Radsport
 
Die RTF will mehr sein als nur eine organisierte Ausfahrt: An den vielen vertrauten Gesichtern merkt man, dass die Fahrt für manche bereits einen festen Platz im Sportkalender hat. Langner berichtet von vielen positiven Rückmeldungen im Ziel und davon, dass jedes Jahr neue Teilnehmer dazukommen.
 
Mit Auctores und deren Geschäftsführung Karl und Martina Weigl, die selbst begeisterte Radsportler sind, steht der Veranstaltung zudem ein verlässlicher Partner zur Seite, der die RTF bereits zum vierten Mal als Hauptsponsor unterstützt. „Wir freuen uns, an der sichtbaren kontinuierlichen Entwicklung der RTF beizutragen, die immer mehr Menschen auf den Sattel und in unsere schöne Region lockt“, sagt Auctores-Geschäftsführer Karl Weigl.
 
So bleibt die Radtourenfahrt des SV Höhenberg vor allem ein Ereignis, das verbindet, sowohl sportlich, als auch menschlich.

Heiß aufs Radeln: Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der RTF bleiben selbst bei rekordverdächtigen Temperaturen im Sattel - Fotos: Nora Englisch

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