Kita-Reform stärkt Transparenz und entlastet Eltern
09.07.2026 – München
Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion trägt die Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) vollumfänglich mit. Wie Bernhard Heinisch, Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER aus Amberg, betont, ist es ihm ein zentrales Anliegen, die Entlastung der Eltern in Höhe von monatlich 100 Euro sichtbar zu halten. „Wir haben zwei wesentliche Erwartungshaltungen durchgesetzt: Einerseits bleiben die Kita-Beiträge durch die Reform stabil; für die Träger besteht kein Grund, diese wesentlich zu erhöhen. Andererseits stellen wir durch mehr Transparenz und neue Informationsbausteine sicher, Eltern jederzeit transparent zu belegen, wie die Mittel bei ihnen ankommen“, erklärt Heinisch.
Heinisch unterstreicht zudem, dass durch den vehementen Einsatz der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag erreicht wurde, dass das Geld konsequent im System bleibt. Die Überführung bisheriger Bonus-Richtlinien in eine gesetzliche Pauschalleistung entlaste Kommunen und Träger spürbar von aufwendigen Antrags- und Prüfungsverfahren. „Durch die unbürokratische Auszahlung der neuen Teamkräftepauschale über das digitale Verwaltungsprogramm KiBiG.web schaffen wir die nötige Planungssicherheit und entlasten die Verwaltung“, so Heinisch.
Für die ersten 50 Kitaplätze wird eine erhöhte Sockelpauschale für Teamkräfte gewährt, wobei die förderfähige Höchstgrenze auf 150 Plätze festgesetzt ist. Durch diese Anpassung wird sichergestellt, dass vor allem kleine Häuser mit bis zu 50 Plätzen ihr aktuelles Förderniveau halten oder sogar verbessern können. Landkindergärten erhalten künftig zusätzlich einen Qualitätsbonus sowie eine Teamkräftepauschale; damit wird eine Schlechterstellung dieser Einrichtungen durch die Reform wirksam vermieden.
Gleichzeitig stärke man durch eine neue Pauschale gezielt die Förderung der Kinder in der Tagespflege. „Die gesetzliche Verankerung der Teamkräftepauschale markiert einen Meilenstein: Wir unterstützen gezielt nicht-pädagogisches Personal, um unsere pädagogischen Fachkräfte im Alltag direkt zu entlasten. Damit investieren wir in Qualität statt in Aktenordner“, ergänzt Heinisch abschließend.
Hinweis: Den erwähnten Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes lesen Sie HIER.