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Donnerstag, 25.08.2016 / 15:07 Uhr

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Lichterkette gegen PEGIDA ein wahres Lichtermeer

06.01.2015 Neumarkt.

Foto: Fabian Schreiner


Lichterkette gegen PEGIDA ein wahres Lichtermeer

Neumarkt. Damit hatten die Veranstalter wohl nicht gerechnet: Rund 750 Personen versammelten sich am Montag-Abend am unteren Markt, um mit Ihrem Licht gegen die Pegida-Gruppierung zu schweigen.
Es war spektakulär, faszinierend oder auch unglaublich, letztendlich aber mit einem deutlichen Hintergrund.
Binnen weniger Minuten, ziemlich genau um 18:00 war Neumarkts Unterer Markt ein Meer voller Punkte. Warme, kleine, orangefarbene Punkte. Allein der Anblick war irgendwie schön.

Aber nicht nur schön sollte er sein, der Markt. Er sollte, in einer gewissen Art, auch die Augen öffnen. Die Veranstalter rund um Neumarkts Freie Wähler wollen "Nein" sagen. Nein zur PEGIDA, nein zu deren Meinung. Nein zu deren Anhänger. Das war der Grund, weshalb man sich versammelte. Dass der Zuspruch dann derart hoch ist, daran hatte man nicht geglaubt.
 


Günter Müller von den Freien Wählern nahm sich Zeit um uns einige Fragen zu beantworten:

neumarktaktuell: "Guten Abend Herr Müller, wie zufrieden waren Sie mit dem heutigen Abend?"

"Ich habe mir es so, wie heute Abend alles war, erwartet. Allerdings bin ich positiv überrascht, dass die Lichterkette vom Unteren Tor bis zum Rathaus gereicht hat und das in doppelter Form. Das ist sehr erstaunlich und beeindruckend für mich gewesen".

neumarktaktuell: "Wie sind die zukünftigen Pläne der Freien Wähler? Wird es in Zukunft ähnliche Aktionen geben?"

Müller: "Wir sind immer dabei, wenn es um solche Aktionen geht, insbesondere bei den Themen Menschlichkeit und Toleranz. Um das gute Miteinander zu fördern, sind wir bei jeder Aktion dabei, ganz egal, wer diese anstößt und durchführt."

neumarktaktuell: "Die Polizei spricht von circa 20 Gegner, welche sich auf der anderen Seite versammelt hatten. Wie stehen Sie dazu?"

Müller: "Sicherlich muss man in der Politik jede Meinung erst nehmen, dafür stehen auch wir freien Wähler. Allerdings sieht man auch, dass 20 Gegendemostranten, wenn man überhaupt davon sprechen will, schon verschwindend gering sind, für eine Stadt wie Neumarkt. Die Stadt Neumarkt, wie auch der Landkreis sind weltoffen und tolerant. Das freut uns.

Weitere Interviews folgen.....
 

 

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