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Landrat übergibt in Berg „fahrendes Büro“

12.10.2017 Berg.

 
Landrat Willibald Gailler hat mit seinem  Stellvertreter und Berger Bürgermeister Helmut Himmler, sowie Kreisbrandrat Anton Bögl an  die örtliche Einsatzleitung im Landkreis Neumarkt ein „fahrendes Büro“ übergeben. Der Landkreis-Chef sprach vor den versammelten Führungskräften von einer „sinnvollen Zukunfts-Investition im Sicherheitsbereich des Landkreises.“
 
Zur Übergabe und Inspektion des bestens ausgerüsteten Abrollbehälters (AB) waren Verantwortliche der Berger Wehr mit dem ersten Kommandanten Andreas Feihl sowie den Funktionären und Aktiven der „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL)“ des Landkreises, die seit Jahren in Berg stationiert ist, ins Feuerwehrzentrum an der Hausheimer Straße gekommen. Dessen Leiter und 2. Kommandant der Berger Wehr  Florian Schuster  freute sich mit Stefan Berner, Sachgebietsleiter für Sicherheits-Angelegenheiten am Landratsamt,  Kreisbrandinspektor Peter Häberl und Kreisbrandmeister Joachim Klein über den Abrollbehälter, der  bei Großschadenslagen im Landkreis Neumarkt eingesetzt wird. Der Abrollbehälter, der für eine bestimmte Zeit im Berger Feuerwehr-Domizil stehen und später seinen Standort in Lauterhofen haben wird, stellt zusammen mit dem tragenden Wechsellader-Fahrzeug das konzeptionelle Gegenstück zu einem Einsatzfahrzeug mit fest montiertem Aufbau dar.
 
Das „mobile Büro“ wird in Zukunft  als mobile Kreiseinsatzzentrale (KEZ) eingesetzt verwendet. So kann die integrierte Leitstelle Regensburg bei größeren Unwettern und Katastrophen im Landkreis entlastet werden. Jetzt und in den kommenden Monaten werden  intensive Schulungen im Abroll-Behälter durchgeführt werden, damit die komplexe Technik von den Einsatzkräften der Feuerwehr beherrscht wird.
 
Wie Landrat Gailler in seinen Ausführungen sagte, kostete der Abroll-Behälter insgesamt 250000 Euro. Der Freistaat Bayern gab hierzu eine Zuwendung in Höhe von 77.000 Euro. Den restlichen Betrag finanziert der Landkreis Neumarkt zur weiteren Verbesserung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
 
Der Container verfügt über (Auszug)
 
    Besprechungsraum mit zwei großen Displays zur Lagedarstellung
    3 Funkarbeitsplätze mit Doppelmonitor
   Server für Einsatzleitsoftware
    Funkgeräte (6 MRT, 4 HRT, 1 4 m-Band)
    Telefone (6 DECT-, 2 Tisch- und 2 Faxgeräte, 4 in den CULT-Terminals)
    CULT mit 4 Terminals (3 fest verbaut, 1 mobiles; Bedienung von Funk, Telefonie, SDS, Alarmierung, Einsatzmittelstatus, Funkaufzeichnung und Haustechnik an den Arbeitsplätzen)
    Internetanbindung per LTE, Satellit und LAN-Einspeisung
    5-Ton-Geber und -Auswerter zur Alarmierung bei Ausfall/Überlast der ILS und Auswertung alarmierter Einheiten
    Aufzeichnung des Funkverkehrs zur Dokumentation
    TV und Radio zur Prüfung der Nachrichtenlage
    Zelt zur Vergrößerung der Einsatzleitung
    Wetterstation zur Überwachung der aktuellen Wetterlage
    Lichtmast zur Ausleuchtung der Umgebung und grünes Blitzlicht zur Kennzeichnung der Einsatzleitung
 
Foto: Gemeinde Berg
 
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