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DEHN setzt auf Umwelt- und Ressourcenschutz

11.01.2018 Mühlhausen.

DEHN entwickelt nicht nur Schutzgeräte für den Markt der regenerativen Energieerzeugung, sondern setzt auch an den Firmenstandorten Neumarkt und Mühlhausen auf nachhaltige Energieversorgung. Mit Sonnenenergie und einem Blockheizkraftwerk wird bereits eigener Strom und Warmwasser erzeugt. Im Januar wurde zusätzlich eine neue Photovoltaik-Anlage am Standort Mühlhausen in Betrieb genommen. Damit wird zusätzlich eine Strommenge von ca. 750.000 kWh pro Jahr erzeugt. Daraus resultiert eine CO2-Einsparung von ca. 350.000 kg pro Jahr. DEHN leistet mit effizienter und nachhaltiger Energieversorgung einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz.



Zusätzlich zu der Photovoltaik-Anlage und dem Blockheizkraftwerk am Standort Neumarkt wurde am Standort Mühlhausen eine weitere PV-Anlage in Betrieb genommen. Nach drei Monaten Bauzeit wurde die Anlage fertiggestellt. Die erwartete erzeugte Strommenge beträgt ca. 750.000 kWh pro Jahr, wovon ca. 47% für den Eigenverbrauch genutzt werden sollen – der Überschuss der Stromerzeugung fließt in das Netz der Bayernwerk AG.

Mit einer CO2–Einsparung von ca. 350.000 kg trägt DEHN zum Klimaschutz und der Ressourcenschonung bei. Auf einer Dachfläche von rund 11.000 m2 wurden 2.777 Stück polykristalline Solarmodule verbaut. Die Module sind unter dem Aufstellwinkel von 13° nach Süden ausgerichtet und auf einer blitzstromtragfähigen Unterkonstruktion aus Aluminium montiert. Die Anlage ist in das Blitz- und Überspannungsschutzkonzept des Gebäudes eingebunden und mittels Fernwirkeinrichtung fernregelbar. Eine Echtzeitübertragung und Visualisierung der Anlagedaten erfolgt an den Standorten Mühlhausen und Neumarkt. Bereits seit 2009 wird in Neumarkt eine kleinere Versuchs-PV-Anlage betrieben.

Zusätzlich zu Photovoltaik wird eine effektive Heizungsanlage genutzt. Das rund 22.000 m2 große Gebäude in Mühlhausen wurde über die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) hinaus gedämmt und wird mittels Betonkernaktivierung beheizt. Dabei werden in die Betonbodenplatten Rohrsysteme mit einer Wasserzirkulation eingebaut, die nach Bedarf Wärme abgeben. Die benötigte Heizenergie wird über Fernwärmeleitungen aus einer mit regenerativen Rohstoffen betriebenen Heizungsanlage zur Verfügung gestellt. Durch die niedrigen Vorlauftemperaturen und das gute Speichervermögen der Betonkernaktivierung kann die Heizung effizient betrieben werden.

Mit einem Blockheizkraftwerk wird eine weitere Form der regenerativen Energien von DEHN genutzt. Diese Anlage ist seit 2015 aktiv und erbringt eine Leistung von 210 kW elektrisch und 250 kW thermisch. Sie dient so neben der Eigenstromerzeugung auch zur Rücklaufanhebung für die Gebäudeheizung. Betrieben wird die Anlage mit CO2-neutralem Erdgas.

Somit setzt DEHN nicht nur mit Schutzgeräten und -lösungen auf eine umweltschonende Energienutzung, sondern praktiziert diese auch an den eigenen Standorten.

Foto: DEHN + SÖHNE GmbH + Co.KG.

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